Über die Gemeinde Skoczów
Über die Gemeinde Skocz?w Ein bisschen Geschichte... Tourismus, Sport, Kutur Heutzutage hat Skocz?w sehr gute Verkehrsverbindungen. Zu der polnisch-tschechischen Grenze in Cieszyn gibt es nur 12 km; nach Katowice (Kattowitz) 68 km und nach Krak?w (Krakau) 110 km. Die Attraktivität der Lage steigert auch die Nähe von solchen urlaubs-touristischen Zentren wie: Brenna, Ustroń oder Wisła. Industrie Skocz?w ist eine Stadt mit langen und bekannten handwerklichen Traditionen. Die Anfangsjahre der industriellen Entwicklung gehen auf das XIX. Jahrhundert zurück. Damals ist die erste Gerberei entstanden, die den Anfang der heutigen Aktiengesellschaft, Gerbereiwerke Skotan S.A. gegeben hat. Im Jahre 1860 wurde eine Fabrik geöffnet, in der man Erzeugnisse aus Wolle hergestellt hat. Später wurde sie genannt: Erste Schlesische Fabrik der Decken von Derek und Guń in Skocz?w. Aus dieser Fabrik hat sich das heutige Unternehmen Pledan entwickelt. Auf dem Gebiet der Gemeinde funktionieren auch viele Handels-Dienstleistungsbetriebe. Bearbeitung:
Die Gemeinde Skoczów ist ein malerischer Winkel des Teschener Kreises, der in die Hügellandschaft am Fuß des Beskidengebirges eingebettet ist. Die Gemeinde liegt im Tal des Kaplicówka-Hügels (Kapellenhügels) und des Górka Wislicka-Hügels, 260-389 Meter über dem Meeresspiegel. Sie nimmt eine Fläche von 63 Quadratmetern ein.
Die Gemeinde Skoczów zählt ca. 26 000 Einwohner, umfasst die Stadt mit zehn Schulzenämtern: Bładnice, Harbutowice, Kiczyce, Kowale, Międzyswieć, Ochaby, Piersciec, Pogórze, Wilamowice und Wislica.
Den Überlieferungen nach hat die Burg, die heute Piekiełko (eine kleine Hölle) genannt wird, vom VII. Jh. bis zum IX. Jh. der Golęszycowie-Stamm bewohnt. Gegen das X. Jahrhundert sind Golęszycowie auf die Gebiete in der Nähe vom Wisła-Fluss (der Weichsel) übersprungen, wo sie die Siedlung Skocz?w gegründet haben. Das legendäre Datum der Gründung von Skocz?w ist das Jahr 917, und die älteste, schriftliche Notiz über Skocz?w stammt aus dem Jahr 1232. Die Burg ist an der von Krakau nach Mähren führenden Salzstraße entstanden. Polnischer Historiker Jan Długosz schrieb in seinem Werk, das Die Geschichte Polens betitelt war, Skocz?w sei die erste Stadt an der Weichsel von ihren Quellen aus gesehen. Sie wurde auch im Lehensdokument vom Teschener Fürsten aus dem Jahre 1327 erwähnt. Am Anfang war Skocz?w vor allem eine Landwirtschafts-, Handwerks- und Handelssiedlung. Erst der Zustrom der Bevölkerung aus Mähren und Ungarn hat verursacht, dass sich die Burg auf das Handwerk spezialiesiert hat. Seit dieser Zeit war die Stadt mehrmals überfallen, durch die Brände und Epidemien zerstört. Trotzdem kann man bis heute einen schönen unter Denkmalschutz stehenden Marktplatz mit alten Bürgerhäusern und dem Rathaus aus dem Jahr 1797 bewundern. In der Mitte des Marktplatzes steht eine vom Skotschauer Großbürger, gebürtig aus Mähren, Wacław Donay im Spätbarockstil gehaute Figur, die Jonasz (Jonas) auch Tryton (Triton) genannt darstellt. Die Skulptur hat eine Verzierung des alten städtischen Brunnens gebildet, zu dem das Wasser in den Röhren aus dem Kapellenhügel geführt wurde. Neben dem Rathaus gibt es das Museum von St. Jan Sarkander, den der Papst Johannes Paul II. am 21.05.1995 seliggesprochen hat. St. Jan Sarkander ist 1576 in Skocz?w geboren. Zur Zeit ist er Schirmherr von Tschechien und Mähren.
Eine grüne Gebirgsgegend spornt zu der aktiven Erholung an. In Skocz?w gibt es sehr gute Verhältnisse zum Wandern, Radfahren. Wälder am Rande der Stadt sind ideale Spaziergebiete, die mit den auf den Uferwällen entlang der Weichsel gebauten Fahrradwegen verbunden wurden und führen nach Ustroń, Wisła und in Richtung Norden nach Strumień. Durch die Gemeinde führen Wanderwege, Fahrradstrecken und der Natur- und Kulturpfad Greenways Krakau Mähren Wien.
Im Sommer finden hier die Angelamateur sehr gute Verhältnisse. In den Teichen in Pog?rze und in Ochaby züchtet man den Karpfen und die Forelle. Im Winter dagegen erfreut sich der auf dem Kapellenhügel bestehende Schlepplift Unter der Eiche großen Interesses.
In der Nähe von Skocz?w, in Ochaby befindet sich ein Gestüt. Es funktioniert dort der Volksreitklub, der die erholungs-bildenden Unterrichtsstunden, gesamtpolnische Wettkämpfe und Reitschauen organisiert. Man soll sagen, dass das Gestüt in Ochaby als das einzige in Polen die Kreuzungen der englischen und der arabischen Rasse nach französischem Typ züchtet. Die Attraktivität der Anlage steigern gute Unterkunftsmöglichkeiten.
Eine Attraktion bildet auch die im Juni 2001 eröffnete Delfin-Schwimmhalle. Das Sport- und Erholungszentrum wurde mit einem Sport- und Erholungsschwimmbad, einer 93 m langen Wasserrutschbahn, einer finnischen und einer römischen Sauna, Geysiren, Wasserstrahlmassagen, einem Kraftraum, zwei Kegelbahnen und Tennisplätzen ausgestattet.
In Skocz?w funktioniert der älteste Kreis PTTK (Polnischer Verband für Touristik und Landeskunde) in Polen, der sport-touristische Veranstaltungen organisiert, z.B. das Traditionelle Braten des Hammels. In Skocz?w gibt es auch den Beskid-Sportklub. Man soll an die Erfolge unserer Skibobfahrern erinnern. In Skocz?w befindet sich der Sitz des Polnischen Skibobvereins. Die Wettkämpfer belegen schon seit vielen Jahren hohe Plätze in den Wettkämpfen im Innland und im Ausland.
Die Gemeinde Skocz?w hat einen sehr reichen Kalender von ganzjährigen Kultur- und Sportveranstaltungen, unter denen man insbesondere die Skotschauer Festtage erwähnen soll. Im Juni findet auch der Johanniscross statt, dessen Hauptattraktion der 12,5 km lange Wettlauf für Erwachsene und der 3,5 km lange Wettlauf für Kinder sind. Im Mai wird nachmittags das Festival der Christlichen Musik Musica Sacra organisiert. Im September findet das Festival von Hinterhofkapellen statt, das eine gute Gelegenheit zum Vergnügen bei den Tönen eines lustig in dem sog. Hinterhofslang gesungenen Liedes gibt. Zu Ostern wird ein traditioneller Umzug mit Judas der einzige Umzug mit einer Judas-Strohpuppe in Polen organisiert. Ihre Verbrennung symbolisiert Reinigung der Stadt von allem Übel...
Bemerkenswert sind unter Denkmalschutz stehende Objekte. Auf dem Marktplatz befindet sich das im XVIII. Jahrhundert im Spätbarockstil gebaute Rathaus. An seiner Frontwand gibt es das Skotschauer Wappen, das Bild des heiligen Jan Sarkander und das Kronwappen Polens vom Erzherzog Albrecht Kazimierz Sasko-Cieszyński. Auf dem Marktplatz befindet sich auch ein Springbrunnen mit einer Barockfigur von Jonasz (Jonas), der auch Tryton (Triton) genannt wird. Die Figur wurde vom Skotschauer Großbürger Wacław Donay gehaut. Entzückend sind die städtischen Bürgerhäuser, die nach dem Brand der Stadt im Jahre 1910 aufgebaut wurden. Auf dem Gelände von Skocz?w ist eine Sarkander-Route entstanden, die die dem Leben und Kult des Märtyrers gewidmeten Orte, verbindet. Der erste Punkt dieser Route ist das am Rathaus anliegende Bürgerhaus, das Geburtshaus des Heiligen, in dem sich jetzt das St. Jan-Sarkander-Museum befindet. In Skocz?w funktioniert auch das Gustaw-Morcinek-Museum, wo man sich mit der Geschichte des Teschener Schlesiens, der Geschichte der Stadt, dem Schaffen des Schriftstellers Gustaw Morcinek vertraut machen kann. G. Morcinek hat in Skocz?w gelebt und gearbeitet, er hat die Schönheit von Beskiden, die Bergbauarbeit beschrieben. Sehenswert sind die aus dem XVIII. Jahrhundert stammende neogotische, evangelisch-augsburgische Kirche der Heiligen Dreieinigkeit; die römisch-katholische Kirche der Apostel Peter und Paul; die aus dem XVI. Jahrhundert stammende Krankenhaus-Kreuzkirche.
Über der Stadt ragt der Kaplic?wka-Hügel (Kapellenhügel) (389 Meter über dem Meeresspiegel) mit einer unter Denkmalschutz stehenden Kapelle, die seit dem XIX. Jahrhundert St. Jan Sarkander gewidmet ist. 1985 wurde vor der Kapelle das Papstkreuz aufgestellt, das vom Flughafen in Muchowiec übertragen wurde. Das Kreuz wurde anlässlich des Papstbesuches in Polen gemacht. Am 22.05.1995 hat der Papst Johannes Paul II. auf dem Kapellenhügel die Messe zu Ehren des heiligen Jan Sarkander gehalten.
Für die Touristen, die unsere Stadt besuchen und für die Einwohner von Skocz?w gehört der Kapellenhügel zu den beliebtesten Ausflugszielen. Von dem Hügel aus gibt es einen wunderbaren Blick auf die Stadt und das Panorama von Beskiden.
In der Zeit der Restrukturierungshandlungen hat sich die Tätigkeit des privaten Sektors entwickelt. Es gibt viele neue Industriebetriebe in Skocz?w es entstanden, z.B.: die Graugussgießerei Teksid Iron Poland; die Schokoladenfabrik Inda; die Aktiengesellschaft Schreiner- und Tischlerwerke Swedwood Poland S.A.; das Speditions- und Transportunternehmen Unitrans. Eine große Bedeutung hat auch das Unternehmen die Schmiede-GmbH Zakłady Kuznicze Sp. z o.o., das sich in zwei Städten: Ustroń und Skocz?w befindet, wo es den Sitz des Vorstands der Gesellschaft gibt. Der Betrieb pflegt die Traditionen der Schmiede Ustroń, die seit 1772 ununterbrochen funktioniert. Er produziert Matrizenschmiedestücke, die vor allem für Motorisierung bestimmt sind und auch für den Bergbau, das Eisenbahnwesen und die Maschinenindustrie.
Bemerkenswert ist die Graugussgießerei Teksid Iron Poland, die Güsse aus dem grauen Gusseisen, Stahlelemente für Bremsvorrichtungen, Triebwerke und andere Elemente zur Verwendung im Bergbau und Eisenbahnwesen herstellt. Der Betrieb stützt sich auf die italienischen Erfahrungen im Bereich der Dienstleistungen für spezialisierte Autofirmen.
Die Aktiengesellschaft, Gerbereiwerke Skotan S.A. ist eine der ältesten polnischen Gerbereien. Sie hat schon eine 140-jährige Tradition. Heutzutage spezialisiert sich der Betrieb auf die Herstellung von Häuten für das luxuriöse Schuhwerk, den Möbelbezug, die Kleidung und Galanterie.
Wenn man die Skotschauer Unternehmen beschreibt, soll man auch an die Hutfabrik Polkap erinnern. Sie bietet sehr guter Qualität Hüte und vielfarbige Halbfabrikate zur Produktion der fertigen in Kopfbedeckungen an Die Erzeugnisse von Polkap erfreuen sich der Anerkennung sowohl im Inland als auch auf der ganzen Welt.
***
Die Gemeinde Skocz?w benutzt ihre gute Lage. Hier kreuzen sich folgende Hauptverkehrswege: Katowice Wisła und Cieszyn Bielsko. Die Stadt ist sowohl ein Wirtschaftszentrum als auch ein Erholungszentrum, das gute Natur-, Kultur- und landeskundliche Verhältnisse hat. Das Schlesische Vorgebirge, die Nähe von Beskiden, die Täler von Wisła, viele Teiche, Wiesen, Wälder und schon früher erwähnte unter Denkmalschutz stehende Objekte bilden die Gemeinde sehr attraktiv. Wir laden nach Skocz?w ein!
Ewa Bojda
Büro für Promotion und Information


























