Das St. Jan-Sarkander-Museum
Das St. Jan-Sarkander-Museum 43-430 Skocz?w, Rynek 2
geöffnet: Dienstag-Samstag: 9:15 16:00
Museumsleiterin: Łucja Skrond
Tel.: (033) 853 08 13
Kult von St. Jan Sarkander hat sich in Schlesien und Mähren seit seinem Märtyrertod im Jahre 1620 verbreitet. Im XVIII. Jahrhundert war er auch in seiner Heimatstadt Skocz?w (Skotschau) vorhanden. Die aus dem XVII. Jahrhundert stammenden Quellen geben an, dass Jan Sarkander im Bürgerhaus am Marktplatz, neben dem Rathaus geboren ist. In der Zwischenkriegszeit ist im Erdgeschoss eine Kapelle entstanden, wo Gottesdienste zu Ehren des St. Jan Sarkander stattgefunden haben. In diesem Gebäude hatten auch ihren Sitz katholische Organisationen, eine katholische Bibliothek und ein katholischer Leseraum.

Das Innere des St. Jan-Sarkander-Museums ein Saal, der seinem Leben und Kult gewidmet ist.
(foto: B.Sobański - 30.08.1996)
Der II. Weltkrieg und die nächsten 14 Jahre haben den bisherigen Gang der Ereignisse verändert. Der Kult wurde an dieser Stelle unterbrochen. Erst im Jahre 1959 hat der Keller seine alte Bestimmung zurückgewonnen und hat sie bis heute. Im Herbst 1993 wurden dank den Bemühungen vom Priester Alojzy Zuber und mit der Hilfe vom Stadtamt in Skocz?w die Renovierungsarbeiten im Inneren des Gebäudes angefangen. (in Anlehnung an Projekte von Architekten L. Herok und A. Wr?blewski) Im Juni 1994 hat der Bischof Tadeusz Rakoczy die renovierte Kapelle und den neuen Altar geweiht. Jeden Mittwoch um 7:00 Uhr werden hier die Messen gehalten. Der Grundstückseigentümer ist die Skotschauer Pfarre der St. Apostel Peter und Paul.

Innere des St. Jan-Sarkander-Museum
Im November 1994 wurden die Räume im Erdgeschoss zur Bestimmung übergeben. Sie waren für die Ausstellungsziele bestimmt. Die ständige Ausstellung des Museums stellt das Leben und Kult von St. Jan Sarkander dar. Die gesammelten Ausstellungsstücke kommen aus den umliegenden Kirchen aus der Pfarrkirche in Skocz?w und der St. Bartłomiej-Kirche in Grodziec Śląski. In diesen Sammlungen kann man z. B.: alte, kirchliche Vordrucke, Bilder, Figuren von Heiligen finden. Besonders auffällig sind der aus dem XVII. Jh. stammende Beichtstuhl, das Tabernakel und das Flachrelief von Jan Wałach aus dem Jahre 1936, das St. Theresa über Skocz?w darstellt. Der letzte Museumssaal ist für die zeitlichen Ausstellungen bestimmt. Am häufigsten werden darin die Malerei, Graphik, das Schnitzwerk und das kunstvolle Gewebe präsentiert. Es werden auch Keramik und Fotografie gezeigt.

Innere des Museums der Saal stellt das Bild Christus Erlöser, die St. Jan Chrzciciel-Figur, das Flachrelief St. Theresa über Skocz?w von J. Wałach und Ikonen dar, die von der zeitgenössischen Künstlerin Ilona Mazur aus Chybie gemacht sind. (Fot. B. Sobański)
Das Datum 22.05.1995 hat einen ungewöhnlichen und historischen Tag gebracht den Besuch des Papstes Johannes Paul II. in Skocz?w. Während der 64. ausländischen Apostelreise hat der Papst Tschechien und Polen Skocz?w, Bielsko, Żywiec besucht. Am 21.05.1995 in Ołomuniec wurde Jan Sarkander von dem Heiligen Vater seliggesprochen.

Innere des Jan-Sarkander-Museums 01.06.1996 (Fot. Bronisław Sobański)

Innere des Museums der Saal präsentiert Figuren von Heiligen, den Beichtstuhl, Bilder, zeitgenössische Ikonen.
(Fot. B. Sobański)
Und gerade heute steht der Märtyrer Jan Sarkander vor uns als der neue heilige Märtyrer, den die Kirche in das eigene Martyrologium einschreibt ... Obwohl uns von Seiner Epoche fast 400 Jahre teilen, war Er jedoch der Sohn dieser schlesischen Region und hier auch wurde Seine Gestalt nach dem Märtyrertod in einen besonderen Kult eingeweiht, vor allem in Skocz?w (...) .
Fragment der Homilie des Papstes Johannes Paul II., die während der Messe zu Ehren des St. Jan Sarkander am 22.05.1995 in Skocz?w gehalten wurde.

Innere des St. Jan-Sarkander-Museums 01.06.1996 (Fot. Bronisław Sobański)
Vom Geburtshaus von St. Jan Sarkander pilgern die Touristen auf einer speziell gekennzeichneten Straße (Sarkander-Route) zu den verschiedenen Skotschauer Plätzen, die mit dem Leben und Kult des Heiligen verbunden sind. Es gehören zu ihnen z. B.: das Rathaus mit dem Gemälde des heiligen Jan Sarkander; Straße, die seit halbem Jahrhundert seinen Namen trägt; die Krankenhaus-Kreuzkirche Ort der Taufe; die Kapelle auf dem Kaplic?wka-Hügel; die St. Peter- und Paulkirche und Häuser von Ordensschwestern in der Mickiewicz-Straße.
Darunter stellen wir die Sarkander-Route in Skocz?w dar.



























